Usability

Erfolgreiche Shop-Layouts

24. Juni 2010
Überzeugende Darstellung, wie man trotz weniger erwartungskonformer Layout-Varianten einen individuell gestalteten Shop bekommt: http://www.konversionskraft.de/theorie/conversion-design-patterns.html

Konversionsrate als zentraler KPI

16. Mai 2010
Faktoren zur Steigerung der Konversionsrate

Shop Usability Award 2010

2. Mai 2010
Interessante Shops: Die Gewinner und die Top 10 pro Kategorie: http://www.shop-usability-award.de/cms/website.php?id=/de/index/Gewinner2010.htm

Social Usability

1. Mai 2010
Gemeint ist die Optimierung der Bedienbarkeit von Social-Commerce-Funktionen wie der Facebook-Like-Button, Bookmarking-Dienste oder Kundenkommentare um sie auch für den normalen Besucher benutzbar zu machen. Sinnvoll erscheint diese Maßnahme dadurch, da die Meinungsbilder erst dann repräsentativ werden, wenn „nicht nur Freaks und Nerds mitmachen“.

Umsatzsteigerung durch Usability-Optimierung

1. Mai 2010
Gründe für das Verlassen des Shops
  • Versandkosten zu hoch
  • Auswahl an Zahlungsarten zu klein
  • Unklare Angaben zu Lieferzeiten und -gebühren
Optimierungstipps Checkout
  • Gezielter Einsatz von Signalfarben
  • Große, auffallende Buttons
  • Klare, einfach gehaltene Anweisungen
  • Fehlerhinweise groß und gut sichtbar platzieren
  • Bestellvorgang transparent und verständlich halten (Hat der Kunde das Gefühl, dass etwas verschleiert wird, fühlt er sich unsicher und bricht evtl. ab)
  • Telefon-Support anbieten (Kontaktformular hier zu langsam)
  • Kurze Lieferzeiten anbieten und kommunizieren
  • Übersichtliche Zusammenfassung aller Bestellinformationen auf einer Seite vor Absenden der Bestellung

Namics-Studie zur Conversion Rate Optimization

25. April 2010
Potential für die Conversion Rate Optimization (CRO)
  • Werbemittel und Landing Page sind nicht optimal aufeinander abgestimmt
  • Fehlen von Bequemlichkeit, Nutzerfreundlichkeit und Spaß während des gesamten Konversionsprozesses – User muss suchen, wie es weitergeht – User stellt sich Fragen (z. B. ob er das Produkt überhaupt benötigt)
  • User wird abgelenkt (z. B. durch unnötige Informationen oder Interaktionselemente wie Buttons)
  • Wichtige Informationen sind für den User nicht  ohne Interaktion (z. B. Scrollen, Klicken) sichtbar. (Vertiefende, erläuternde oder unterhaltenden Informationen hingegen sollten erst nach einem Klick sichtbar sein. Sinnvoller weise in einem Layer, denn dadurch wird der User auf der Produktseite gehalten.)
  • Es dauert zu lange, bis der User das gewünschte Ziel erreicht.
  • Wichtige Angaben sind nicht grafisch hervorgehoben.
  • Überschriften, Button- und Linktexte lassen den User im Unklaren darüber, was ihn auf der Seite bzw. nach dem Klick erwartet.
  • Grafische Elemente und Standardprozesse (z. B. die Navigation) sind nicht auf allen Seiten einheitlich.
  • Zu wenige Zahlungsmittel.
  • Das Ziel der Seite wird nicht sofort deutlich.
  • Call-to-Action-Elemente sind nicht vorhanden oder nicht deutlich genug, um dem User zu zeigen, was er als nächstes tun soll.
  • Fehlen von Suggestion von Zeitbeschränkung oder Mengenrestriktion
  • Warenkorb-Button zu unauffällig.
  • Suche ohne Suchvorschläge (Auto-Complete-Funktion)
  • Es ist im Warenkorb nicht möglich Artikelanzahl und Artikelausführung (z. B. Modell, Größe, Farbe) zu ändern, Artikel zu löschen oder nochmal die Artikel-Detailseite aufzurufen.
  • Es ist nicht möglich Artikel vom Warenkorb auf den Merkzettel zu setzen bzw. vom Merkzettel in den Warenkorb zu legen.

Neuromarketing: Emotionale Aktivierung

25. April 2010
Ein klinischer Versuch mit einem Magnetresonanztomografen ergab:
  • Unterschiede in Gestaltung und Layout führen zu verschieden intensiven emotionalen Bewertungen.
  • Es gibt Regeln, nach denen eine emotionale Aktivierung des Menschen abläuft.
  • Die emotionale Aktivität korreliert mit der Kaufmotivation – eine hohe Emotionalität hat eine  höhere Konversionsrate zur Folge.
  • Abbildungen von Menschen erzielen die höchste emotionale Aktivität, können jedoch aufgrund der starken Intensität vom eigentlichen Inhalt ablenken. Sie funktionieren aber nicht generell, müssen authentisch sein, d. h. dürfen nicht gestellt sein, übertriebene Mimik oder zu attraktive Menschen zeigen. Am besten echte Mitarbeiter nehmen, die z. B. der typischen Apothekerin nahekommt.
  • Startseite: Zu viele Informationen sind hinderlich für eine schnelle Entscheidung (sie dauert zu lange, weil zu viel Zeit für Orientierung und Lesen vergeudet wird) und damit die emotionale Aktivierung.
  • Sortiment, Fotos und Text sind wichtiger als der gestalterische Rahmen.
Gute Beispiele:
  • madsencycles.com
  • nest-living.com
  • nixonnow.com

Gewinner des Shop Usability Awards 2010

21. April 2010
Johannes Altmann, Gründer von shoplupe.de, hat den Gewinner mal etwas genauer unter die Lupe genommen: http://www.internetworld.de/Wissen/E-Shop-Tipps/Ausgezeichnetes-Onlineshop-Konzept-Was-Sitzclub.de-richtig-macht

Tipps zur Shop-Navigation

18. April 2010
  • Vielen technischen Gimmicks fehlt der Gebrauchsnutzen
  • Übersichtlich und intuitiv bedienbar ist entscheidend für die Conversion Rate
  • Häufiges Problem ist eine explodierte Navigation
  • Zuordnung Artikel zu Kategorien geschieht aus Anbieter- statt aus Kundensicht
  • Mode-Shops: Stöbern („Online-Schaufensterbummel“) gefragt, aber nicht durch Navigation abgedeckt (Abhilfe: Zusätzliche Navigation nach Themen, Trends oder Stilgruppen anbieten)

Agiles Usability Testing

3. April 2010
Interessanter Ansatz, bei dem die Methoden der agilen Softwareentwicklung auf das Usability-Testing angewendet werden. Ergebnis: Schnell und kostengünstig, aber trotzdem kein Zeit- oder Qualitätsverlust.

Optimierung Shop-Startseite

3. April 2010
SinnerSchrader über den Relaunch von ecco.com, der versucht eine Branding-Website mit einem Online-Shop zu verbinden: „Von zwischenzeitlich über acht Werbebotschaften [auf der Startseite] sind heute nur noch vier übrig; […] Aus Usabilitysicht sollte die Homepage nicht mehr scrollbar sein, weil die Nutzer ohnehin nicht scrollten, wenn die Inhalte nicht angeschnitten waren.“ Beachtenswert ist auch die Produktdetail-Seite, die extrem reduziert und damit ungewöhnlich klar und übersichtlich ist.

Aufmerksamkeitsverteilung mit und ohne Scrollen

27. März 2010
80% der Aufmerksamkeit bekommt der sofort ohne Scrollen sichtbare Bereich des Bildschirms („above the fold“), während der Bereich darunter, der nur durch Scrollen sichtbar wird („below the fold“) nur einen Wert von 20% erreicht. http://www.useit.com/alertbox/scrolling-attention.html

Conversion-Optimierung

3. März 2010
Mit der dauerhaften Optimierung von Websites während des Betriebs können teure Relaunchs vermieden werden. „Nicht Designer oder Web-Experten entscheiden, wie eine Seite aussehen soll – sondern die User.“

Optimale Nutzung des sichtbaren Bereichs

1. März 2010
Interessanter Artikel, der klassische und neue Formen der Präsentation von Inhalten auf der Startseite einer Website vergleicht: http://www.ecommerce-lounge.de/die-evolution-des-sichtbaren-bereichs-796/

Neuer Standard für Barrierefreiheit

15. Dezember 2009
WCAG 2.o ist nicht wirklich neu, trotzdem dürften die meisten Online-Professionals bislang noch keine Projekte auf dieser Basis umgesetzt haben.

Usability von Suchergebnis-Filtern

26. November 2009
Platzierung, Gestaltung und Wording sind entscheidend

Shop-Suche optimieren

15. September 2009
Wie man aus einer Null-Treffer-Ergebnisseite eine positive User Experience macht

Kaufberatung im Online-Shop

27. Juli 2009
Verschiedene Ansätze wie man online beraten kann

Interne Suche optimieren

10. Juli 2009
SEO für die eigene Site-Suche

Multivariate Tests mit GWO

20. Mai 2009
Erste Schritte mit dem kostenlosen Google Website Optimizer (GWO)

Neue Webstandards und Techniken

4. April 2009
  • WAI-ARIA (Web Accessibility Initiave –  Accessible Rich Internet Applications) ist ein Standard, der mit JavaScript und Ajax angereicherte Webseiten und Webanwendungen besser für behinderte Menschen zugänglich machen soll, insbesondere für blinde  Nutzer von Screenreadern.
  • Google Maps-API für Flash über Google-SDK bindet 3D-Karten in Flash-Anwendungen ein
  • Vidmap verknüpft Videos von YouTube mit Google Maps
  • YQL und Pipes ermöglichen die Abfrage v0n Web-Inhalten mit SQL-Syntax bzw. die Filterung der Inhalte
  • Salmon Protokoll führt verteilte Kommunikation (z. B. Kommentare zu einen Blog-Artikel in Facebook, Twitter etc.) zusammen

Tipps für interaktive Karten

4. April 2009
  • Akzeptanz und Nutzung (vor allem Nicht-Nutzung) beachten
  • Guidelines für interaktive Kartentools beachten
  • Mehrwert schaffen bzw. anbieten
  • Nutzen der Karte auf den ersten Blick deutlich machen
  • Detailinformationen nutzergerecht anzeigen
  • Deutliches Highlighting verwenden
  • An gängigen Bedienelementen orientieren
  • Eindeutige Symbole verwenden
  • Nachvollziehbare Zusammenfasung (Aggregation) von Informationen

Praxistest Barrierefreiheit

4. April 2009

Ergebnis

  • Screenreader liest nicht die Links vor, sondern die title-Attribute (title-Attribut bei Links weglassen)
  • Suchfunktion findet mit dem Suchwort „Kontakt“ Inhaltsseiten in denen das Wort vorkommt, nicht aber das Kontaktformular (Auch Datenbankfelder mit Navigations- und Seitentiteln durchsuchen)
  • Feldbezeichnung „Name“ wirft Frage auf, ob Nachname, Vorname oder beides eingetragen werden soll (Eindeutige Feldbezeichnungen verwenden, also „Nachname“,  „Vor- und Nachname“, „Benutzername“ etc.)
  • Begriffe, die nicht im Inhalt vorkommen, die Benutzern aber in die Suche eingeben könnten (z. B. Synonyme) in die Metadaten aufnehmen (Meta-Keywords, Tags, Kategorie-Bezeichnungen) und diese auch durchsuchen*
_____ * Anmerkung: Um herauszufinden nach welchen Begriffen evtl. häufiger gesucht wird, als die im Inhalt verwendeten Google Keyword Tool benutzen.

Nutzertypen von Online-Shops und ihre Bedürfnisse

4. April 2009
  • Der Stöberer: Lässt sich treiben, kein konkreter Produktwunsch; braucht Inspiriation (gut: Bestseller, Neuheiten, Schnäppchen)
  • Der Untentschlossene: Möchte kaufen, weiß aber noch nicht welches Produkt; braucht Beratung und Orientierungshilfen
  • Der Suchende: Kaufwunsch für ein konkretes Produkt; braucht gute Suchfunktion, umfassende Informationen, attraktive Services